Weinberge

Unsere Reben wachsen rund um den Ort in der Großlage Godramsteiner Münzberg. Die unterschiedlichen Böden wie Sand, Kalkmergel, Lös oder Lehm prägen unsere Weine im Geschmack und Aroma.

Zur Zeit bewirtschaften wir rund 9 ha Rebfläche, zu 70 % Weißweinsorten. Besonders die Burgundersorten nehmen ein großes Feld ein, doch auch kleinere Parzellen, wie z.B. Merlot, finden ihren Platz. Daneben sind pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIs) immer mehr Thema in unserem Sortiment. Pinotin, unser Roter PIWI, hat sich schon schnell etabliert und ist auch Grundlage für unseren Verjus sowie den Roten Traubensaft. Seit kurzem ist die noch unbenannte weiße Rebe mit der Züchternummer VB Cal. 6-04 bei uns als ‚NAMENLOS‘ im Angebot. Diese Sorten sind unter ökologischen Gesichtspunkten äußerst wertvoll. Die Akzeptanz beim Weinfreund entscheidet jedoch über weitere Anpflanzungen. Wir stehen dieser offen gegenüber.

Seit der Umstellung auf den ökologischen Weinbau wird die ‚Monokultur Weinreben‘ durch die Einsaat von verschiedenen Blühpflanzen, Stickstoffsammlern und vielem mehr, neu belebt. 
Es ist eine Freude vom Frühsommer bis zum Herbst an den leuchtenden Blüten Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten zu entdecken, die im konventionellen Weinbau oft nicht mehr zu finden sind.

Der Einsatz von Herbizid ist nicht nötig, da wir die Fläche unter den Rebstöcken maschinell freihalten und lockern. Im Pflanzenschutz setzen wir keine systemisch wirkenden Mittel ein. Schwefel, Backpulver und geringe Mengen Kupfer gegen den echten und falschen Mehltau (Oidium und Peronospora) müssen genügen. Kokosseife oder Fenchel- bzw. Orangenöl erhöhen die Haftung auf den Blättern und verhindern ein vorschnelles Abwaschen bei Regen.
Seit 2009 verwenden wir für unseren Pflanzenschutz ein sogenanntes „Recycling-Sprühgerät“. Damit fangen wir nicht an den Reben angelagerten Pflanzenschutznebel wieder auf. Dieser wird gefiltert und kommt in den Tank zurück. Somit halten wir die Belastungen für unsere Umwelt gering.